Wirtschaft Neu gedacht

Die Klima- und Energiemodellregionen Nationalpark Hohe Tauern & Nachhaltiges Saalachtal laden interessierte UnternehmerInnen, MitarbeiterInnen, StakeholderInnen der Region zum Online-Symposium

 

"Wirtschaft Neu gedacht"

ONLINE-SYMPOSIUM

WANN: Freitag, 15. Mai 2020 von 13.30 bis 15.30 Uhr

Keynotespeaker:  Prof. Dr. Michael Braungart (Cradle to Cradle/Kreislaufwirtschaft)

 

In Zeiten der Krise stellen folgende ExpertInnen innovative Wege zu alternativen nachhaltigen Wirtschaftsmodellen vor:

 

Prof. Dr. Michael Braungart Leuphana Universität Lüneburg, Braungart EPEA – Internationale Umweltforschung Hamburg
Michael Braungart ist Professor an der Leuphana Universität Lüneburg. Zudem ist er Gründer von EPEA Internationale Umweltforschung in Hamburg, der Wiege von Cradle to Cradle, Mitbegründer und wissenschaftlicher Leiter von McDonough Braungart Design Chemistry (MBDC) in Charlottesville, Virginia (USA) sowie Gründer und wissenschaftlicher Leiter des Hamburger Umweltinstituts (HUI). Seit Jahrzehnten pioniert Prof. Dr. Michael Braungart das Cradle to Cradle-Designkonzept. Er arbeitet mit vielen Organisationen und Unternehmenunterschiedlicher Branchen zusammen  und entwickelte Werkzeuge zur Gestaltung öko-effektiver Produkte, Geschäftsmodelle und intelligentes Material Pooling. Für seine Arbeit wurde Michael Braungart u.a. im Jahr 2019 mit der Goldenen Blume von Rheydt, dem ältesten Umweltschutzpreis Deutschlands, ausgezeichnet

Ingeborg Patsch MA: Die gebürtige Brambergerin Inge Patsch ist Sozialunternehmerin, externe Lektorin für alternative ökonomische Ansätze an der FH Kufstein, Hobbygärtnerin, Mutter und Beraterin für systemische Analysen und regenerative Projektentwicklung. Von 2012 bis 2017 hat sie in Nepal gelebt und gearbeitet und u.a. in Zusammenarbeit mit Nobelpreisträger Prof. Yunus eine Förderstelle für soziale Jungunternehmer aufgebaut. In ihrem Impulsvortrag lädt sie uns in die Welt der systemischen Analyse ein und beleuchtet dabei insbesondere, wie unser momentanes Geldsystem sowohl sozial als auch ökologisch äußerst kritisch zu sehen ist. Danach nimmt sie uns auf einen Streifzug durch verschiedene Lösungsansätze mit.

DI Alexander Simader: KEM-Manager Unteres Traisental, Unternehmensberater, Gesamtsieger Energy Globe NÖ 2017, Sieger Energy Globe Austria in der Kategorie Wasser 2017, Österreichischer Klima- & Energie-Modellregionsmanager 2018, Initiator und Begleiter mehrere Energie-Beteiligungsprojekte in Österreich. Er wird aus der Praxis berichten, wie Bürgerbeteiligingsmodelle/ Crowdfunding gerade in Hinblick auf neue Energiequellen entstehen und nachhaltig funktionieren können.

 

Es wird via Chat-Funktion die Möglichkeit geben, Fragen an die Vortragenden zu stellen.

Der Link zur Veranstaltung sowie die technischen Erklärungen, wie man an der Veranstaltung teilnehmen kann, werden allen TeilnehmerInnen am Vortag per E-Mail übermittelt!

In schwierigen wirtschaftlichen Zeiten erfordern Krisen wie Corona und Erderwärmung ein Umdenken. Nutzen Sie diese kostenlose Gelegenheit, um neue Möglichkeiten kennenzulernen und zu erfahren, wo sie bereits erfolgreich angewandt werden!

 

Anmeldung zur kostenlosen Veranstaltung bis spätestens 12. Mai!

Per E-Mail an:
Susanne Radke (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder Alois Schläffer (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 100 begrenzt!!!

 

PROGRAMM:

  • Begrüßung durch die KEM-Manager

  • DI Alexander Simander: Crowdfunding  und Brügerbeteiligung anhand von Praxisbeispielen „Können Bürger die Energiewende selbst finanzieren?“

  • Ingeborg Patsch MA: Geldsystem 2.0 „Welche systemischen Schrauben können das Geldsystem ökologisch und sozial fairer machen?“

  • Prof. Dr. Michael Braungart:
    Leuphana Universität Lüneburg
    Braungart EPEA – Internationale Umweltforschung, Hamburg
    „Cradle to Cradle als Innovationsplattform für die Wirtschaft in einer digitalen Welt“
    Statt einer Deklarierung mit „Frei von…“ muss in einer digitalen Welt die Zusammensetzung von Produkten positiv definiert sein. Statt „Langlebigkeit“ braucht es eine definierte Nutzungszeit. Statt einer Minimierung des menschlichen Fußabdrucks muss ein großer Fußabdruck her, der ein Feuchtgebiet wird. Es geht zuerst um Effektivität, nicht um Effizienz – also darum, das Richtige richtig zu machen.
    Es sind Systeme notwendig, in denen menschliche Aktivität für alle Lebewesen nützlich ist und nicht nur weniger schädlich. Statt Recycling von Materialien braucht es neue Dienstleistungs-Geschäftsmodelle mit Produkten, deren Komponenten - nach dem Ablauf einer definierten Nutzungszeit - zurückgewonnen werden und in der Technosphäre erhalten bleiben.
    Mit Cradle to Cradle können Produkte völlig neu gestaltet werden, so dass sie zu Nährstoffen für die Bio- oder Technosphäre werden. So ist es heutzutage bspw. möglich, Papier so zu gestalten, dass es perfekt kompostierbar oder verbrennbar ist und die Asche in die Landwirtschaft gehen kann bzw. die Materialien zu Kompost werden können.
    Somit ist es notwendig, Materialien nicht nur etwas weniger schädlich zu machen, sondern so, dass sie tatsächlich für die Bio- und Technosphäre geeignet sind. Weniger schädlich ist eben nicht nützlich, sondern nur etwas weniger schlecht.

  

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