Volkskultur macht Schule

Ein Jahr lang wurde der Musikunterricht in den Klassenzimmern der Volksschule Unken und St. Martin unter dem Schwerpunkt "Unsere Volksmusik" gestellt. Dabei wurden alte, zum Teil vergessene Lieder, Tänze und Musikstücke entstaubt und wieder belebt. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen! Bei den Abschlusspräsentationen in Unken und St. Martin wurde getanzt, gesungen und gespielt. Ein tolles Projekt, dass nicht nur bei den Kindern gut ankam.

 

Wie alles begann

Hier geht's zum Film: Volkskultur macht Schule

Im Schuljahr 2015/16 hat das Musikum Zell am See gemeinsam mit dem Salzburger VolksLiedWerk und Gauverband der Pinzgauer Heimatvereinigungen sowie den Volksschulen Rauris und Rauris-Wörth eine musikalische Kooperation ins Leben gerufen. Das Motto lautete „Singen, tanzen und musizieren von Volksliedern für alle Kinder der Schule“.

Nach diesem erfolgreichen Schuljahr und aufgrund der großen positiven Resonanz wird diese Schulkooperation nun in den nächsten drei Jahren im Pinzgau weiter ausgedehnt. Die Leader Region Nationalparkt Hohe Tauern und die Leader Region Saalachtal konnten als Kooperationspartner gewonnen werden und übernehmen die Finanzierung des Projektes „Volkskultur macht Schule“.

Im Schuljahr 2016/17 werden das Musikum Zell am See und Saalfelden gemeinsam mit dem Salzburger VolksLiedWerk und den Volksschulen Piesendorf, Taxenbach, St. Martin und Unken das Projekt umsetzen.

Die Lehrer, welche die Kinder dabei begleiten sind: Gottfried Standteiner, Norbert Bacher, Verena Seeber und Simon Haitzmann

Volkskultur macht Schule

Ziel dieser Schulkooperation ist es, den Kindern die Volkslieder und Tänze unserer Region näher zu bringen und sie so gleichzeitig lebendig zu erhalten. Weiters will man den Gesang an den Schulen fördern und die Gemeinschaft in den Vordergrund stellen. Dieses Projekt ist auch als Brückenbauer zwischen den Kulturen und Generationen zu sehen.

Am Ende des Schuljahres wird in einem großen Konzert das Gelernte vor großem Publikum aufgeführt und somit gleichzeitig die Bedeutung des Projektes bewusstseinsschaffend präsentiert.

Warum soll man die musikalischen Fähigkeiten der Kinder fördern?

 Es gibt eine ganze Reihe von Gründen, warum es so wichtig ist, die musikalischen Fähigkeiten unserer Kinder zu fördern. Diese gehen über die Freude am Singen, Musizieren oder Tanzen weit hinaus

  • Pinzgau ist in der Versorgung der musikalischen Jugend im Landesbereich an letzter Stelle!
  • Wissenschaftlichen Studien unterstreichen die Förderung der neurale Entwicklung der Kinder durch Musikunterricht
  • Steigerung der Kreativität
  • Soziale Entwicklung wird gefördert
  • Integrationsfunktion (Musik als verbindendes Element für ALLE)
  • Fundamentale Entwicklungspotenziale der Kinder (z.B. Wahrnehmungsschulung, Sensibilisierung etc.)
  • Soziale Entwicklungstendenzen begleiten und Raum geben
  • Stärkt den Zusammenhalt in den Familien – die Anzahl der Alleinerzieher steigt von 2010 bis 2030 im Land Salzburg um rd.20%
  • Ausgleich zu Überbelastung und steigendem Leistungsdruck
  • Alternative Freizeitbeschäftigung  zu Computer und digitalen Medien
  • Ausgleich zum zunehmenden Verlust persönlicher Kommunikation
  • Alternativer (persönlicher) Zugang zum Thema „Kultur“
  • Migration – Kontakt der Kinder mit Migrationsumfeld mit den kulturellen Inhalten der Region
  • Nachwuchs für die wichtigen Vereine und Kulturträger der Region wie Blasmusik, Volkskultur, örtlicher Chor, etc.
  • Regionale Einbindung / regionale Bindung von Beginn an
  • Wirkt der Gefahr des Verlustes unserer musikalischen Identität entgegnen
  • Das Projekt bringt neue Impulse für die Region
  • Fördert die fachlich kompetente Ausbildung im musikalischen Bereich
  • Zusammenführung und verstärkte Kooperation der Bildungseinrichtungen mit Öffentlichkeitsrecht (Musikum und Volksschule)
  • Qualitativ hochwertiger Unterricht  durch Lehrer mit Universitätsabschluss
  • Ganzheitlicher Musikunterricht
  • Förderung des kulturellen/musikalischen Lebens in der Schule z.B. durch attraktive Umrahmung diverser Veranstaltungen, etc.
 

Erste bereits stattgefundene Unterrichtseinheiten und eine kleine Vorführung bei der LEADER-Generalversammlung des Saalachtals haben ganz klar gezeigt, dass das Projekt nicht nur den SchülerInnen großen Spaß macht, sondern gleichzeitig sowohl bei den Eltern als auch bei den LehrerInnen sehr gut ankommt und damit neues Bewusstsein für dieses traditionsreiche Kulturgut in unserer Region schafft.

Hier geht's zum Projektträger und zu unserem Kooperationspartner: 
LEADER Region Nationalpark Hohe Tauern

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