LEADER Saalachtal auf Brüssel Mission

Der LEADER-Vorstand und das LAG-Management Saalachtal begab sich von 9. bis 11. Oktober 2019 auf eine Exkursion nach Brüssel. Dabei besuchten wir die wichtigsten Institutionen und erhielten Auskünfte aus erster Hand zum EU-Budget, schließlich steht die nächste Förderperiode (ab 2021) schon wieder vor der Tür.

Gemeinsam mit den Bürgermeistern Johann Warter (Piesendorf), LA Hannes Schernthaner (Fusch) und Florian Juritsch (Unken) sowie die Vorstands-Vertreter, MitarbeiterInnen und Geschäftsführerinnen der beiden LEADER-Regionen Saalachtal und Nationalpark Hohe Tauern nutzten wir vor dem Ende der aktuellen LEADER-Periode (2020) die Gelegenheit, zum informativen Einblick in die Arbeit der EU. Zunächst besuchten wir den Ausschuss der Regionen und trafen dort die Salzburger Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf und im Anschluss auch die Piesendorferin Michaela Petz-Michez, Leiterin des Salzburger Verbindungsbüros. Beide schilderten sehr anschaulich, dass das Land und die Stadt Salzburg in der EU durchaus bekannt sind und positiv wahrgenommen werden. Auch der Stellenwert der Regionen und zum Beispiel von Landeshauptleuten sei ein hoher und man versuche innerhalb der EU nach Möglichkeit, die regionalen Anliegen zu berücksichtigen.

Vieles ist hausgemacht

„In der EU ist man sehr konsensorientiert und eigentlich kann jede/r Bürger*in mit Wünschen aber auch Kritik an die EU-Gremien herantreten. Die Bürger*innen werden gehört, auch wenn viele Entscheidungen sehr lange dauern“, so Michaela Petz-Michez. Tatsächlich werden aber rund 80% der Vorschläge aus dem Ausschuss der Regionen auch umgesetzt und Brigitta Pallauf betonte, dass vieles an der negativen Wahrnehmung der EU schlicht falsch sei. „In die Salzburger Regionen fließt immer noch mehr Geld zurück als bezahlt wird und viele Verordnungen, die der EU zugeschrieben werden, sind schlicht hausgemacht. Gesetze zur Bananenkrümmung wurden von der EU bereits zurückgenommen und etwa die überpenible Allergie-Kennzeichnung der Menükarten wurde in dieser Form von der EU nie gefordert.

Finanzen stehen trotz BREXIT – Bereit für die neue Förderperiode 2021 bis 2027

Der BREXIT ist das allbeherrschende Thema, wie sich auch beim Besuch im Rat der EU und im Kabinett von Johannes Hahn (Budgetkommissar und damit zuständig für Haushalt und Verwaltung) zeigte. Eine Prognose wagt derzeit niemand, aber EU-Abgeordnete Karoline Edtstadler - welche sich ebenfalls Zeit nahm, die Pinzgauer Delegation zu empfangen – erklärte: „Wir sind gut vorbereitet und das Budget steht, egal wie sich die BREXIT-Debatte entwickelt. Gute Nachrichten also für die nächste Förderperiode, für welche die Planungen in der LEADER-Region Saalachtal bereits begonnen haben. Maßgeblich hierbei ist, dass sich die Einwohner in unserer Region bei der Förderstrategieplanung, sprich was soll künftig gefördert werden, einbringen. Denn schließlich sollen die Einwohner*innen in den Regionen entscheiden, welche Projekte benötigt werden. Wir bitten daher um Eure Unterstützung und würden uns freuen, wenn ihr Eure Projektwünsche und Ideen bei uns meldet:

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Unterweißbach 36
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